Venenerkrankungen

Operation bei Lipödem

Venenarzt Zürich Tel. +41 (0) 43 343 97 30

Liposuktion beim Lipödem

Eins sei gleich vorweg gesagt: Die Liposuktion ist keine geeignete Behandlung, um abzunehmen. Oft ist es sogar so, dass man, selbst wenn 5 Liter Fett (Beispiel: 5 Liter abgesaugtes Fett sind nicht gleich 5 KG Gewichtsverlust) abgesaugt wurden, nicht ein Gramm weniger auf der Waage hat. Diese Aussage beruht auf Erfahrungsberichten von Frauen, die bereits eine oder mehrere Liposuktion/en haben durchführen lassen. Warum das so ist, weiss bisher niemand so genau. Einzig von der Formgebung der operierten Zonen ist evtl. ein Unterschied zu erkennen, wobei das endgültige Ergebnis sowieso erst nach etwa 12 Monaten zu sehen ist.

Die medizinisch indizierte Fettabsaugung, oder auch Liposuktion bei Lipödem genannt, ist ein Verfahren, um überschüssiges, krankhaftes Körperfett zu entfernen, das keiner Gewichtsreduktion unterliegt. Das durch die Operation entfernte Fett ist weg und wird an den operierten Stellen nicht wieder kommen. Leider ist das Lipödem damit nicht geheilt, denn das Lipödem ist nicht heilbar. Deshalb sollte man möglichst weiterhin auf die Ernährung achten und sich sportlich betätigen. Dennoch ist man für sehr lange Zeit weitestgehend beschwerdefrei, vor allem, wenn das krankhafte Fett im Frühstadium I entfernt wird.

Die Liposuktion beim Lipödem kann in verschiedenen Techniken durchgeführt werden. Allerdings gibt es anscheinend tatsächlich nur 2 Techniken, die sich derzeit bei der Liposuktion beim Lipödem bewähren und das sind die radiofrequenzassistierte Liposuction (Invasix-Bodytite) und die Vibrationassistierte TLA-Technik. Bei diesen beiden Techniken ist mittlerweile bekannt, dass sie sehr gewebeschonend sind, das Gewebe also NICHT schädigen. Zurzeit gibt es jedoch noch nicht sehr viele operierende Dermatologen (von denen das OP-Verfahren entwickelt wurde) und Plastisch-Ästhetische Chirurgen, die diese OP-Techniken perfekt beherrschen, daher ist etwas Vorsicht geboten.

Die zu operierenden Bereiche werden übrigens in Zonen eingeteilt. Es werden in einer OP max. 2 Zonen bearbeitet, weswegen fast immer mehrere OP’s nötig sind. Es wird immer symmetrisch gearbeitet. Einzelne Zonen sind: Oberschenkel (OS) vorn, OS hinten, OS außen, OS innen, Knie innen, Waden, Gesäß, Hüfte, Bauch, Rücken, Oberarme.

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